Mietpreise in Deutschland 2026: Zahlen, Trends, Berlin
Mietpreise 2026: bundesweit 8,97 €/m² im Bestand, Berlin erstmals über 21 €/m² im Neubau. Aktuelle Zahlen, Mietrecht und was das für Berlin/Brandenburg heißt.
IMMOBILIENMARKT & TRENDS
Patrick
8/2/202613 min lesen
Mietpreise in Deutschland 2026: Warum die Dynamik nachlässt – und Berlin aus der Reihe tanzt
Kurzantwort: Wie haben sich die Mieten 2026 entwickelt?
Die Mieten steigen weiter, aber deutlich langsamer als in den Vorjahren. Im zweiten Quartal 2026 lag die durchschnittliche Angebotsmiete für Bestandswohnungen bundesweit bei 8,97 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal; im Neubau waren es 13,28 Euro (+1,8 Prozent) [1]. In den acht größten Metropolen hat sich das Mietwachstum von 6,8 Prozent im ersten Halbjahr 2025 auf 3,0 Prozent im ersten Halbjahr 2026 mehr als halbiert [3]. Berlin ist dabei der auffälligste Sonderfall – dazu weiter unten mehr.
Für Eigentümer, Vermieter und Makler heißt das: Der Markt trägt keine Fantasiepreise mehr von allein. Wer heute vermietet, verkauft oder eine Investitionsentscheidung trifft, braucht belastbare Zahlen statt Bauchgefühl. Genau die liefern wir hier – mit Quellenangabe für jede genannte Zahl.
1. Die bundesweiten Zahlen: moderates Plus statt Preissprung
Zwei unabhängige Datenreihen zeichnen im Sommer 2026 dasselbe Bild.
Angebotsmieten im Bestand: 8,97 Euro pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2026, plus 0,6 Prozent zum Vorquartal und plus 2,7 Prozent zum Vorjahr [1]
Angebotsmieten im Neubau: 13,28 Euro pro Quadratmeter, plus 1,0 Prozent zum Vorquartal und plus 1,8 Prozent zum Vorjahr [1]
Bestehende Mietverhältnisse: Im Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes lagen die Nettokaltmieten im Juni 2026 um 1,9 Prozent über dem Vorjahresmonat. Für tatsächlich gezahlte Mieten weist die Statistik +2,2 Prozent aus, für die rechnerisch unterstellte Miete selbstgenutzten Wohneigentums +1,7 Prozent – bei einer Gesamtinflation von 2,3 Prozent [2]
Das ist die zentrale Einordnung: Die Bestandsmieten steigen derzeit langsamer als die Verbraucherpreise insgesamt. Real, also nach Abzug der Inflation, sind die laufenden Mieten in Deutschland im Juni 2026 leicht gesunken.
1.1 Angebotsmiete ist nicht Bestandsmiete
Ein Missverständnis, das in vielen Marktberichten untergeht und in Gesprächen mit Eigentümern regelmäßig für Verwirrung sorgt:
Die Angebotsmiete ist der Preis, zu dem eine Wohnung inseriert wird – also der Preis für Neuverträge.
Die Bestandsmiete ist das, was laufende Mietverhältnisse tatsächlich zahlen.
Zwischen beiden liegen in angespannten Märkten mehrere Euro pro Quadratmeter. Wer die Angebotsmiete seines Kiezes auf den eigenen Bestand hochrechnet, überschätzt den erzielbaren Preis systematisch – die gesetzlichen Grenzen für Mieterhöhungen im laufenden Vertrag bleiben davon unberührt (dazu Abschnitt 5).
1.2 Der eigentliche Kostentreiber sitzt woanders
Bemerkenswert ist, wo der Druck 2026 tatsächlich entsteht: nicht bei der Kaltmiete, sondern bei den Nebenkosten. In unsanierten Bestandswohnungen stiegen sie binnen eines Jahres um 3,8 Prozent auf durchschnittlich 3,28 Euro pro Quadratmeter. In sanierten Bestandswohnungen im Erstbezug liegen sie bei 3,02 Euro und legten im selben Zeitraum nur um 0,6 Prozent zu [1].
Der energetische Zustand einer Wohnung entscheidet damit zunehmend mit darüber, was Wohnen am Ende kostet – und wie attraktiv ein Objekt für Mietinteressenten wirkt. Wer dazu tiefer einsteigen will, findet die Förder- und Rechtslage in unserem Artikel zur energetischen Sanierung.
2. Die Metropolen: Dynamik lässt spürbar nach
In den acht größten deutschen Städten stiegen die Angebotsmieten im ersten Halbjahr 2026 im Mittel um 3,0 Prozent – nach 6,8 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die mittlere Angebotsmiete über Bestand und Neubau liegt bei 17,98 Euro pro Quadratmeter [3].
Besonders auffällig: Im Neubausegment kommt die Preisentwicklung fast zum Stillstand. Mit 21,39 Euro pro Quadratmeter lagen die Neubaumieten in den acht Metropolen nur 0,5 Prozent über dem Vorjahr – nach einem Plus von 8,6 Prozent im Jahr davor [3].
Gleichzeitig verschiebt sich die Dynamik innerhalb des Marktes: Die Spitzenmieten (oberstes Zehntel) legten nur um 2,3 Prozent zu, die Mieten im untersten Preissegment dagegen um 5,5 Prozent [3]. Die Zahlungsbereitschaft am oberen Marktende stößt an Grenzen, während günstiger Wohnraum knapper und teurer wird.
München: 20,12 € (+2,4 %) · Neubau 27,16 € (+4,3 %)
Stuttgart: 15,32 € (+3,9 %) · Neubau 17,98 € (+3,0 %)
Frankfurt am Main: 15,13 € (+4,5 %) · Neubau 19,09 € (+2,4 %)
Hamburg: 13,28 € (+3,1 %) · Neubau 18,89 € (+2,6 %)
Köln: 13,19 € (+3,7 %) · Neubau 18,09 € (+4,4 %)
Berlin: 13,18 € (+2,0 %) · Neubau 21,04 € (+3,3 %)
Düsseldorf: 12,92 € (+3,5 %) · Neubau 18,55 € (+4,9 %)
Leipzig: 8,97 € (+2,3 %) · Neubau 14,01 € (+3,6 %)
Deutschland gesamt: 8,97 € (+2,7 %) · Neubau 13,28 € (+1,8 %)
Quelle: ImmoScout24 WohnBarometer, 2. Quartal 2026 [1]
3. Berlin: die Hauptstadt tanzt aus der Reihe
Berlin ist 2026 der interessanteste Markt Deutschlands – und der widersprüchlichste.
Auf der einen Seite steht ein Rekord: Mit 21,04 Euro pro Quadratmeter überschritt die Berliner Neubaumiete im zweiten Quartal 2026 erstmals die Marke von 21 Euro [1]. Über fünf Jahre betrachtet sind die Neuvertragsmieten in Berlin im Schnitt um 8,4 Prozent pro Jahr gestiegen – der höchste Wert aller acht Metropolen [3].
Auf der anderen Seite steht eine Bremsspur: Im Bestandssegment war Berlin im zweiten Quartal 2026 die einzige Metropole mit einem – wenn auch minimalen – Rückgang der Angebotsmieten von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal [1]. Auch im Halbjahresvergleich ist Berlin die einzige Metropole mit einem Minus bei den Neuvertragsmieten im Bestand [3].
Gleichzeitig kommt die Nachfrage zurück: Im zweiten Quartal 2026 legte die Nachfrage nach Mietwohnungen in Berlin gegenüber dem Vorquartal um 13 Prozent zu – nach Hamburg (+25 Prozent) der zweitstärkste Zuwachs. Sie liegt damit aber weiterhin unter dem Vorjahresniveau [1].
Hinweis zur Datenlage: Verschiedene Quellen kommen für Berlin zu unterschiedlichen Ergebnissen – ImmoScout24 weist für Bestandswohnungen im Jahresvergleich ein Plus von 2,0 Prozent aus [1], JLL für das erste Halbjahr 2026 ein Minus von 4,2 Prozent [3]. Das ist kein Widerspruch aus Schlamperei, sondern eine Frage der Methode: Unterschiedliche Datenbasen, unterschiedliche Betrachtungszeiträume und unterschiedliche Referenzobjekte führen zu unterschiedlichen Werten. Wer mit Marktzahlen argumentiert, sollte immer dazusagen, welche Quelle und welcher Zeitraum gemeint sind.
3.1 Der Mietspiegel 2026 und die Lücke zum Angebotsmarkt
Am 28. Mai 2026 ist der neue Berliner Mietspiegel in Kraft getreten und hat den Mietspiegel 2024 abgelöst. Er gilt für rund 1,6 Millionen mietspiegelrelevante Wohnungen und beruht auf etwa 17.000 erhobenen Miet- und Ausstattungsdaten. Das durchschnittliche Mietniveau – ermittelt als Median der Nettokaltmieten – liegt bei 7,71 Euro pro Quadratmeter [4].
Gegenüber dem Mietspiegel 2024 mit 7,21 Euro sind das 50 Cent oder rund 6,9 Prozent mehr [5]. Die Bewertung fällt erwartbar unterschiedlich aus: Der Berliner Mieterverein spricht vom stärksten Anstieg der ortsüblichen Vergleichsmiete seit 2017 [5], der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg verweist darauf, dass die Neuvermietungsmieten im Mietspiegel gegenüber 2024 nur um 5,1 Prozent gestiegen seien – inflationsbereinigt also kaum [6].
Interessant ist die Spreizung: 7,71 Euro im Mietspiegel stehen 13,18 Euro Angebotsmiete im Bestand gegenüber[1] [4]. Diese Lücke erklärt viel über den Berliner Markt – etwa, warum die Umzugsbereitschaft gering ist und warum Bestandswohnungen so selten auf den Markt kommen.
4. Berlin-Brandenburg: Was sich im Umland verändert hat
Für unseren Kernmarkt ist eine Entwicklung besonders relevant, die bundesweit wenig Beachtung fand: Seit dem 1. Januar 2026 gelten in Brandenburg Mietpreisbremse und abgesenkte Kappungsgrenze in 36 statt bisher 19 Städten und Gemeinden [7].
Neu dabei sind unter anderem Ludwigsfelde, Königs Wusterhausen, Oranienburg, Strausberg, Werder (Havel), Schönefeld, Grünheide (Mark), Brieselang und Zossen. Bereits zuvor erfasst waren Potsdam, Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Falkensee, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren [7].
Konkret bedeutet das in diesen Gemeinden:
Bei Neuvermietung darf die ortsübliche Vergleichsmiete um höchstens 10 Prozent überschritten werden – allerdings nur in Gebäuden, die vor dem 1. Oktober 2014 fertiggestellt und bezogen wurden. Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen bleiben ausgenommen [7].
In laufenden Mietverhältnissen darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 statt 20 Prozent steigen [7].
Grundlage war ein vom Land beauftragtes Gutachten, das den Verordnungen eine dämpfende Wirkung auf die Mietentwicklung bescheinigt und zugleich feststellt, dass Investitions- oder Neubaurückgänge überwiegend nicht erkennbar sind [7].
Dazu passt ein bundesweiter Trend: Während sich das Mietwachstum in den Metropolen abschwächt, hat es in den Landkreisen 2026 sogar angezogen – auf 4,8 Prozent nach 3,7 Prozent im Vorjahr [3]. Das Umland verliert seinen Preisvorsprung Stück für Stück.
Bei der Bevölkerung zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Berlin wuchs 2025 um 15.312 Personen auf 3.700.577 Einwohner (+0,4 Prozent), getragen ausschließlich vom Wanderungsgewinn. Brandenburg verlor im selben Zeitraum 4.858 Personen (–0,2 Prozent) – wobei das Berliner Umland weiter zulegt und die peripheren Landkreise schrumpfen [11].
5. Warum die Mieten trotzdem nicht fallen werden
Die Abkühlung bei den Mietpreisen ist keine Entspannung des Marktes. Sie ist vor allem eine Frage der Zahlungsfähigkeit – das Angebot bleibt knapp:
Fertigstellungen auf dem tiefsten Stand seit 2012: 2025 wurden in Deutschland 206.600 Wohnungen fertiggestellt, 18,0 Prozent weniger als im Vorjahr und das zweite deutliche Minus in Folge. In den Jahren 2021 bis 2023 lag der Wert noch bei jeweils rund 294.000 [8].
Bauüberhang von 760.700 Wohnungen: So viele Wohnungen waren Ende 2025 genehmigt, aber nicht fertiggestellt – davon befanden sich nur 307.200 tatsächlich im Bau [8].
Längere Bauzeiten: Die durchschnittliche Dauer zwischen Baugenehmigung und Fertigstellung eines Wohngebäudes hat sich seit 2020 um sieben Monate verlängert [8].
Berlin: 11.027 fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025 nach 15.362 im Vorjahr. Im Neubau waren es 9.524 Wohnungen gegenüber 14.632 im Jahr 2024 – gut ein Drittel weniger. Die meisten Fertigstellungen meldeten Treptow-Köpenick, Pankow und Lichtenberg [10].
Brandenburg: rund 7.400 fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025, ein Minus von 27,5 Prozent [15].
Die Gegenbewegung ist immerhin sichtbar: Von Januar bis Mai 2026 wurde der Bau von 104.700 Wohnungen genehmigt, 15,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum; allein im Mai 2026 waren es 21.000 Wohnungen (+24,7 Prozent) [9]. Berlin verzeichnete 2025 einen Genehmigungszuwachs von 40,7 Prozent [3].
Nur: Zwischen Genehmigung und Einzug liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut – 2025 wurde ein Höchstwert bei erloschenen Baugenehmigungen beobachtet [3]. Die heutigen Genehmigungszahlen entlasten den Mietmarkt frühestens Ende des Jahrzehnts.
6. Was sich rechtlich ändert – und was noch nicht gilt
Bereits geltendes Recht:
Die Mietpreisbremse wurde bundesweit bis zum 31. Dezember 2029 verlängert; das Gesetz trat am 23. Juli 2025 in Kraft [14]. Berlin und Brandenburg haben ihre Landesverordnungen entsprechend angepasst [7].
In Berlin gilt weiterhin die Kappungsgrenze von 15 Prozent in drei Jahren, und zwar nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete nach Mietspiegel [5].
Noch nicht geltendes Recht – aber im Verfahren:
Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 einen weiteren Gesetzentwurf zur Anpassung des sozialen Mietrechts beschlossen (Blog - Mietrecht II). Vorgesehen sind unter anderem [12]:
Indexmieten: In angespannten Wohnungsmärkten sollen Steigerungen des Verbraucherpreisindex oberhalb von 3,0 Prozent im Jahr nur noch zur Hälfte mieterhöhend wirken.
Möblierungszuschlag: Er soll gesondert ausgewiesen werden müssen.
Kurzzeitvermietung: Die Ausnahme von den Mieterschutzvorschriften bei Vermietung „zum vorübergehenden Gebrauch" soll enger gefasst werden [13].
Schonfristzahlung: Sie soll künftig auch eine ordentliche Kündigung wegen Zahlungsverzugs heilen können [12].
Wichtiger Hinweis: Der Bundestag hat den Regierungsentwurf (Drucksache 21/6807) am 9. Juli 2026 in erster Lesung beraten und an die Ausschüsse überwiesen [13]. Zweite und dritte Lesung stehen aus, das Gesetz ist noch nicht in Kraft. Mehrere Ratgeberportale haben im Frühsommer 2026 bereits Inkrafttretenstermine genannt – bis zum Abschluss des Verfahrens gilt die bisherige Rechtslage, und Änderungen am Entwurf sind möglich. Für konkrete Vertragsfragen ist rechtliche Beratung durch eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt für Mietrecht der richtige Weg; dieser Artikel ersetzt sie nicht.
7. Was das für Eigentümer, Vermieter und Makler bedeutet
Aus der Datenlage lassen sich fünf konkrete Schlüsse ziehen:
Preisfindung wird zur Rechenaufgabe, nicht zur Verhandlungssache. Wo Mietpreisbremse und Kappungsgrenze gelten – seit Januar 2026 in 36 Brandenburger Gemeinden [7] –, ist die ortsübliche Vergleichsmiete der Ausgangspunkt, nicht das Inseratsniveau der Nachbarschaft.
Der energetische Zustand wird zum Preisargument. Wenn Nebenkosten in unsanierten Wohnungen schneller steigen als die Kaltmiete [1], vergleichen Interessenten zunehmend die Gesamtkosten. Ein guter Energiestandard gehört damit ins Exposé, nicht ins Kleingedruckte.
Größere Wohnungen sind wieder gefragt. Laut ImmoScout24 suchen in den Metropolen vor allem Familien wieder aktiver Wohnungen ab 80 Quadratmetern, nachdem Umzüge zuvor aufgeschoben wurden [1].
Das obere Preissegment muss überzeugen. Die Spitzenmieten wachsen langsamer als der Gesamtmarkt [3], und die Berliner Neubaumiete von 21,04 Euro pro Quadratmeter [1] ist ein Preis, den niemand mehr allein wegen der Adresse zahlt. Objekte in diesem Segment müssen ihren Preis sichtbar begründen.
Vermarktungszeit ist Geld. Bei einer Wohnung mit 1.000 Euro Kaltmiete kostet jeder Monat Leerstand rund ein Zwölftel der Jahresmiete. Eine überzeugende Präsentation, die die richtigen Interessenten schneller erreicht, rechnet sich schon bei wenigen eingesparten Leerstandstagen.
Fazit
2026 ist kein Jahr der Preissprünge, aber auch kein Jahr der Entspannung. Die Mieten steigen langsamer als die Inflation [2], das Neubausegment stagniert preislich [3] – und gleichzeitig wurden 2025 so wenige Wohnungen fertiggestellt wie zuletzt 2012 [8]. In Berlin und im Brandenburger Umland trifft eine wieder anziehende Nachfrage [1] auf ein Angebot, das erst am Ende des Jahrzehnts spürbar wachsen dürfte.
Für alle, die vermieten oder verkaufen, verschiebt sich damit der Hebel: Nicht mehr der Preis allein entscheidet über den Erfolg einer Vermarktung, sondern wie schnell und wie überzeugend ein Objekt die passenden Interessenten erreicht. In einem Markt, in dem Interessenten Gesamtkosten vergleichen und im hochpreisigen Segment genauer hinsehen, entscheidet die Qualität der Präsentation über Vermarktungsdauer und erzielbaren Preis.
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Quellenverzeichnis
Alle Angaben mit Fundstelle, damit jede Zahl im Originaldokument nachprüfbar ist.
[1] ImmoScout24: WohnBarometer Q2 2026 – Mietnachfrage legt in Metropolen wieder deutlich zu.Medieninformation vom 02.07.2026. Verwendet für: Angebotsmieten Bestand und Neubau für Deutschland und die acht Metropolen (Tabellen „Angebotsmieten im Bestand" und „Angebotsmieten im Neubau"), Nachfrageveränderungen sowie Nebenkosten (Abschnitt „Nebenkosten treiben Wohnkosten in unsanierten Bestandswohnungen"). Referenzobjekt laut Methodikteil: Zwei-Zimmer-Wohnung mit 70 m². Meldung: https://www.presseportal.de/pm/31321/6306462 Datentabellen als PDF: https://www.presseportal.de/download/document/6a45fe87270000fd2c158f5b-wohnbarometer-q2-2026-miete.pdf
[2] Statistisches Bundesamt: Inflationsrate im Juni 2026 bei +2,3 %. Pressemitteilung Nr. 243 vom 10.07.2026.Verwendet für: Nettokaltmieten +1,9 % (Abschnitt „Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +3,1 % überdurchschnittlich") sowie die Werte für tatsächliche Nettokaltmiete (+2,2 %) und unterstellte Nettokaltmiete (+1,7 %) in der Tabelle „Verbraucherpreisindex für Deutschland Juni 2026".https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_243_611.html Rohdaten zum Nachrechnen (GENESIS-Online, Tabelle 61111-0004): https://genesis.destatis.de/datenbank/online?language=de&sequenz=tabelleErgebnis&selectionname=61111-0004&leerzeilen=false
[3] JLL: Mietwachstum schwächt sich in den Metropolen deutlich ab. Pressemitteilung vom 21.07.2026, Autoren Dr. Sören Gröbel und Roman Heidrich. Verwendet für: Median-Angebotsmieten der acht Metropolen im ersten Halbjahr 2026, Neubau- und Bestandsentwicklung, Spitzen- versus unteres Preissegment, Fünfjahresdurchschnitt Berlin, Rückgang der Neuvertragsmieten in Berlin, Fertigstellungs- und Genehmigungsveränderungen der Metropolen. Datenbasis laut Fußnote: rund 32.000 Miet- und 27.000 Kaufangebote aus Value-Marktdaten, ausgewiesen als Medianwerte über Zwölfmonatszeiträume. https://www.jll.com/de-de/newsroom/mietwachstum-schwaecht-sich-in-den-metropolen-deutlich-ab
[4] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin: Berliner Mietspiegel 2026 veröffentlicht. Pressemitteilung vom 28.05.2026. Verwendet für: Inkrafttreten am 28.05.2026, Median-Mietniveau 7,71 €/m², rund 1,6 Millionen mietspiegelrelevante Wohnungen, rund 17.000 Datensätze, Verteilung der Wohnlagen.https://www.berlin.de/sen/stadt/presse/pressemeldungen/pressemitteilung.1674998.php Mietspiegel selbst inklusive Abfrageservice und Straßenverzeichnis: https://mietspiegel.berlin.de/
[5] Berliner Zeitung: Berliner Mietspiegel 2026 – Durchschnittsmiete klettert auf 7,71 Euro pro Quadratmeter.Bericht vom 28.05.2026. Verwendet für: Vergleichswert des Mietspiegels 2024 (7,21 €/m²) und die Einordnung des Berliner Mietervereins als stärkster Anstieg seit 2017. https://www.berliner-zeitung.de/article/berliner-mietspiegel-2026-durchschnittsmiete-klettert-auf-771-euro-pro-quadratmeter-10038942
[6] BFW Landesverband Berlin/Brandenburg: Berliner Mietspiegel 2026 veröffentlicht. Pressemitteilung vom 28.05.2026. Verwendet für: Position der Immobilienwirtschaft, Neuvermietungsmieten im Mietspiegel gegenüber 2024 plus 5,1 Prozent. https://www.bfwberlin.de/pressemitteilung/berliner-mietspiegel-2026-veroeffentlicht-bfw-berlinbrandenburg-begruesst-verlaesslichen
[7] Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg: Kabinett beschließt neue Mietpreisbremse und Kappungsgrenzenverordnung. Pressemitteilung vom 25.11.2025. Verwendet für: Geltung ab 01.01.2026, vollständige Liste der 36 Städte und Gemeinden nach Landkreisen, 10-Prozent-Grenze bei Neuvermietung, Stichtag 01.10.2014, Kappungsgrenze 15 Prozent, Ergebnis des Gutachtens zur Wirkung der Verordnungen.https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~25-11-2025-kabinett-mietpreisbremse-und-kappungsgrenzenverordnung Verordnungstext als PDF: https://mil.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Mietpreisbegrenzungsverordnung.pdf
[8] Statistisches Bundesamt: 18,0 % weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025. Pressemitteilung Nr. 174 vom 22.05.2026. Verwendet für: 206.600 fertiggestellte Wohnungen, niedrigster Wert seit 2012, Vergleichswerte 2021 bis 2023, Bauüberhang von 760.700 Wohnungen (davon 307.200 im Bau), Verlängerung der Bauzeit um sieben Monate seit 2020. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_174_31121.html Lange Zeitreihen (GENESIS-Online, Tabellen 31121 Baufertigstellungen und 31131 Bauüberhang): https://genesis.destatis.de/datenbank/online
[9] Statistisches Bundesamt: Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026: +24,7 % zum Vorjahresmonat.Pressemitteilung Nr. 252 vom 17.07.2026. Verwendet für: 21.000 genehmigte Wohnungen im Mai 2026 und 104.700 Wohnungen von Januar bis Mai 2026 (+15,4 %).https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_252_3111.html
[10] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Baufertigstellungen 2025 in Berlin. Pressemitteilung Nr. 59 vom 22.05.2026, korrigierte Fassung. Verwendet für: 11.027 fertiggestellte Wohnungen 2025, davon 9.524 im Neubau (Vorjahr 14.632), Zehnjahresreihe 2016 bis 2025, Bezirke mit den meisten Fertigstellungen. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/59-baufertigstellungen-2025-berlin Bezirkstabelle als Excel-Datei: https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/f04f3ade7f98cd05/090fd40a76ac/pressemitteilung-tabelle-59_2026.xlsx
[11] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung 2025 für Berlin – Berlins Bevölkerungszahl erreicht 3,7 Millionen. Pressemitteilung Nr. 73 vom 22.06.2026. Verwendet für: 3.700.577 Einwohner Ende 2025, Zuwachs von 15.312 Personen (+0,4 %), Wanderungsgewinn von 19.699 Personen bei einem Sterbeüberschuss von 4.345 Personen. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/73-bevoelkerungsfortschreibung-2025-berlin
[12] Bundesministerium der Justiz: Mehr Mieterschutz bei möblierten Wohnungen, Indexmieten, Kurzzeitmietverträgen und Schonfristzahlungen – Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf. Pressemitteilung Nr. 31/2026 vom 29.04.2026. Verwendet für: Kabinettbeschluss vom 29.04.2026 und die Grenze von 3,0 Prozent bei Indexmieterhöhungen in angespannten Wohnungsmärkten.https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/0429_Miete_II.html
[13] Deutscher Bundestag: Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Rechts der Wohn- und Geschäftsraummiete", Drucksache 21/6807 vom 01.07.2026. Verwendet für: Inhalt der geplanten Regelungen zu Möblierungszuschlag, Kurzzeitvermietung und Schonfristzahlung sowie den offenen Inkrafttretenstermin (Artikel 3 des Entwurfs enthält bislang nur einen Platzhalter). Gesetzentwurf im Volltext (PDF): https://dserver.bundestag.de/btd/21/068/2106807.pdf Verfahrensstand und Debatte der ersten Lesung am 09.07.2026, Überweisung an die Ausschüsse: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw28-de-mieten-1192548
[14] Bundesregierung: Bundeskabinett verlängert Mietpreisbremse. Meldung vom 24.07.2025. Verwendet für:Verlängerung der Mietpreisbremse bis zum 31.12.2029, Inkrafttreten des Gesetzes am 23.07.2025.https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/verlaengerung-mietpreisbremse-2350648
[15] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Baufertigstellungen 2025 in Brandenburg – 27,5 % weniger fertiggestellte Wohnungen. Pressemitteilung Nr. 60 vom 22.05.2026. Verwendet für: rund 7.400 fertiggestellte Wohnungen in Brandenburg im Jahr 2025. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/60-baufertigstellungen-2025-brandenburg
[16] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung 2025 für Brandenburg – Brandenburgs Bevölkerungszahl gesunken. Pressemitteilung Nr. 74 vom 22.06.2026. Verwendet für: 2.551.889 Einwohner Ende 2025, Rückgang um 4.858 Personen (–0,2 %). https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/74-bevoelkerungsfortschreibung-2025-brandenburg
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